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Gemeinde Fremdingen - das Tor zum Ries

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Eitersberg

Lage

Im Tal des Mühlbachs inmitten von Wiesen und Feldern liegen die Gehöfte von Hochstadt und dem Erlhof. Die Heidelandschaft zieht hinauf zu den bergwärts nistenden Bauernhöfen von Eitersberg. Der Ort erscheint erstmals in einer Urkunde im Jahre 1280, als das Kloster Kaisheim Einkünfte aus Eitersberg erhält. "Eit", die althochdeutsche Bezeichnung für Feuer und Ofen, weist daraufhin, dass in dieser waldreichen Gegend Holzkohle gewonnen wurde. Nach dem "Urbar" des Pfarrers Konrad Kolb mussten die Eitersberger 1627 den Groß-, Klein- und Blutzehnt an den Pfarrer von Hausen abliefern.

Am sonnigen Südhang war der Obstzehnt "sehr beträchtlich und musste auf Wägen geholt werden." Pfarrer Stockinger beklagt sich allerdings 1829, dass der Obstzehnt "ganz unbedeutend" sei, und "manchmal das Trinkgeld nicht wert, das man dem Überbringer gibt."

"Ruralgemeinde" Seglohe

Die Dorf- und Grundherrschaft hatte in Eitersberg das katholische Oberamt Oettingen und das Verwalteramt Dornstadt inne. Seit 1818 sind Hochstadt und Eitersberg Ortsteile der neugebildeten "Ruralgemeinde" Seglohe.

Quellhorizont

Die im Bereich des Eitersberger Sattels ausstreichenden Sandsteine des Lias (Angulatensandstein) bilden über dem Feuerletten einen ausgeprägten Quellhorizont. Diesen nützen die Eitersberger und gruben nördlich am Waldrand  einen Brunnen, der frisches Wasser für Mensch und Vieh liefert. Westlich von Hochstadt entspringt im dunklen Fichtenforst der Mühlbach, der ins Ries hinein eilt und kurz vor Munningen in die Wörnitz mündet.

Der 49. Breitengrad

Genau durch Hochstadt verläuft der 49. Breitengrad. Wenn man diesem nach Westen folgt, kommt man, mit kleinen Abweichungen natürlich, zuerst nach Karlsruhe, Paris, über den Atlantik nach Neufundland und durch Südkanada nach Vancouver zum Pazifischen Ozean, von da über die Insel Sachalin wieder aufs Festland und über Poltawa, Budweis und Regensburg nach Hochstadt zurück.

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Geschichte(n) und Bilder

Das Buch Fremdingen unsere Gemeinde, Geschichte(n) und Bilder einer Großgemeinde im Nord-Ries erhalten Sie im Rathaus Fremdingen.

Texte: Klaus Lingel
Zeichnungen: Elisabeth Böhm

 

Kontakt

Gemeinde Fremdingen
Kirchberg 1
86742 Fremdingen
Fon: 09086/92003-0
Fax: 09086/92003-20
info@fremdingen.de

 

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