![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() GrünhofName und LageZwischen Speck- und Ochsenwald lagert gemächlich das Geviert des Grünhofs. Seinen Namen erhielt er wohl von den immergrünen Wiesen, auf denen noch heute im Sommer und Herbst Schafe, Kühe und Pferde weiden. In der Nähe stieß man auf Spuren des Neolithikums und der römischen Kaiserzeit. Mit dem Verkauf der Herrschaft Hochaltingen kam dieses weldische Gut 1764 an die Fürsten von Oettingen-Spielberg. Pächter bewirtschafteten das Gut bis es im Jahre 1956 verkauft wurde. Ruhig liegt der glasgrüne Spiegel des Hofweihers zu Füßen der Fichten. Das Wasser hatte früher eine Ausdehnung von 3,75 ha und ist bis jetzt auf die Hälfte zusammengeschrumpft. Auf dem Damm des stark mit Karpfen besetzten Weihers wachsen alte Eichen, Schwarzerlen und viel Holunder. Der westlich anschließende landschaftsprägende Feuchtkomplex hat große Bedeutung für viele gefährdete Pflanzen , wie Gelbe Schwertlilie, Sumpf-, Kratzdistel und Geflecktes Knabenkraut. Hier sind auch Libellen und Wasserfrösche zu Hause.
Bedeutende AltstraßeNördlich des Grünhofes führte eine bedeutende Altstraße von Tannhausen nach Fremdingen hinunter. In Bühlingen überquerte sie die Mauch und lief nördlich von Maihingen vorbei zur Wörnitzfurt bei Munningen und von dort über Treuchtlingen an die Donau. Nach August Gabler handelt es sich hier um die sogenannte Nibelungenstraße –Süd, deren Fernziel der Balkan war. Demnach ritten hier die schöne Kriemhild und die Nibelungen zum Hunnenkönig Etzel. Dem Schutze des Handels an dieser Straße diente eine "Burg", von der noch ein imposanter Hügel übriggeblieben ist. Längst sind die Steine ausgebrochen und der Hügel nach Schätzen durchwühlt. Zeitweilig mag die "Burg" auch als "Raubnest" für lichtscheues Gesindel gedient haben. In diesen großen Wäldern hausten, bis der Galgen warnend in der Nähe stand, Wegelagerer und hatten hier einen sicheren Zufluchtsort, so berichtet ein Chronist. Es verwundert nicht, dass dieses heute abgeschiedene Tal den Stoff für Sagen liefert. Man erzählt sich vom Mauchgeist, der trotz seines schreckenerregenden Aussehens nicht bösartig war, sofern man seinen Frieden nicht störte. Auch das Kreuz an der Hochstraße ist von einem schaurigen Geheimnis umwittert. Der BurghügelSein Haupt ist stumm und voller Schrunden, In seinen Wällen wächst der Wald, Geschichte(n) und BilderDas Buch Fremdingen unsere Gemeinde, Geschichte(n) und Bilder einer Großgemeinde im Nord-Ries erhalten Sie im Rathaus Fremdingen. Texte: Klaus Lingel KontaktGemeinde Fremdingen Archive in BayernDas Portal "Archive in Bayern" führt zu den öffentlichen und privaten Archiven im Freistaat Bayern. Haus der GeschichteDas Haus der Bayerischen Geschichte veranstaltet Tagungen und Kolloquien, meist zu den jeweiligen Ausstellungsthemen, aber auch zu allgemeinen Themen des Ausstellungswesens. |